Schwarze Geschäfte – Honeckers Technologieschmuggler

DOKUMENTARFILM (2018, 45 Min.)
Regie: Hans Sparschuh, Rainer Burmeister
Produktion: Heimatfilm GbR
16. November 2024

Central Kino / Hof

17. November 2024

Capitol Kino / Plauen

© depositphotos
in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Im Laufe der Jahrzehnte war nahezu die Hälfte der im „Operationsgebiet“ tätigen DDR-Spione mit der Beschaffung wissenschaftlicher und technischer Spitzenprodukte beschäftigt. Der SED-Führung ging es in erster Linie um das wirtschaftliche Überleben im Ganzen. Westliches Know-How wurde aber auch für den Machterhalt im Inneren genutzt. Insbesondere Mielkes Überwachungsimperium wurde mit westlicher Spitzentechnologie hochgerüstet. Für diesen Auftrag schuf das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) schon 1966 den Bereich „Kommerzielle Koordinierung“, abgekürzt KoKo. Leiter des Imperiums war Alexander Schalck-Golodkowski. Der Film beschreibt detailliert, wie und mit welchen Mitteln es dem MfS gelingen konnte, trotz Sanktionen nahezu 40 Jahre lang Hochtechnologie im Westen zu beschaffen.

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Jörg Peine-Paulsen
externer Hochschuldozent
Dr. Andreas H. Apelt
Deutsche Gesellschaft e.V.