a2019 Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

DOKUMENTARFILM (2014, 30 Min.)
Regie: Holger Kulick, Réné Perraudin

15. November 2019

Capitol Kino / Plauen

© BStU
Ein Rückblick auf die entscheidenden Tage der Friedlichen Revolution im Oktober 1989 in der DDR am Beispiel der Städte Berlin, Dresden, Plauen, Karl-Marx-Stadt und Leipzig. Der Film des Bürgerkomitees 15. Januar e.V. zeigt, wie 1989 der Bürgermut wuchs und welche Faktoren beim Zusammenbruch des SED-Regimes ausschlaggebend waren. Bürgerrechtler, Ausreisewillige und frustriertes Bürgertum, überforderte Staatsführung, der Perestroika-Motor Gorbatschow und eine am Ende zum Teil ihre brutalen Befehle verweigernde Polizei spielten dabei eine große Rolle. Nicht zu vergessen ist auch der generelle Frust, der nach den Fälschungen der Kommunalwahl im Mai 1989 wuchs. Tausende flüchteten in die Botschaften der Bundesrepublik Deutschland in Prag und Warschau. Nachdem diese Flüchtlinge mit den Botschaftszügen über das Gebiet der DDR – auch durch Plauen – in Hof den freien Westen erreichten, kam es in einigen Städten der DDR zu tumultartigen Auseinandersetzungen. Am 7. Oktober 1989 fand in Plauen mit ca. 15.000 Teilnehmern die erste Massendemonstration statt, vor der die Staatsmacht zurückweichen musste.

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Ulrike Poppe
Bürgerrechtlerin und ehemalige Oppositionelle in der DDR, 2010 bis 2017 erste Brandenburger Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
Holger Kulick
Regisseur
Dr. Michael Schröder
Akademie für Politische Bildung in Tutzing