a2019 Der geteilte Himmel

SPIELFILM (1964, 114 Min.)
Regie: Konrad Wolf

19. November 2019

Capitol Kino / Plauen

© DEFA-Stiftung . Werner Bergmann
Beim Tanz zur Weihnachtszeit lernt Rita den zehn Jahre älteren Chemiker Manfred kennen. Sie arbeitet tagsüber im Büro, bis ihr Chef Schwarzenbach sie als Studentin am Institut für Lehrerbildung in Halle anmeldet. Trotz anfänglicher Zweifel beginnt sie ihr Studium in Halle, wo auch Manfred bei seinen Eltern wohnt. Sie zieht in sein Dachzimmer. Zu seinem Vater hat Manfred ein angespanntes Verhältnis. Der Vater, ein Altnazi, ist inzwischen SED-Mitglied und Chef in einem Waggonwerk. Rita entscheidet sich, bis zu Semesterbeginn im Waggonwerk zu arbeiten, auch wenn Manfred davon nicht begeistert ist. Manfred hat unterdessen seine Doktorarbeit erfolgreich verteidigt. Er arbeitet an einem verbesserten Färbeverfahren, das er der Produktion zur Verwendung anbieten will. Zunächst scheint es so, als würde es angenommen werden; nach einer Prüfung des Verfahrens wird es jedoch ohne weitere Begründung abgelehnt. Manfred wird immer verbitterter. Er beginnt, an Ritas Liebe zu zweifeln. Als er kurze Zeit später auf einen Kongress nach West-Berlin geschickt wird, kehrt er nicht wieder zurück. Rita wartet viele Monate auf ein Zeichen von ihm. Schließlich erhält sie einen Brief von Manfred …

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Ulrike Poppe
Bürgerrechtlerin und ehemalige Oppositionelle in der DDR, 2010 bis 2017 erste Brandenburger Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
Holger Kulick
Regisseur
Dr. Michael Schröder
Akademie für Politische Bildung in Tutzing