Der Dokumentarfilm zeigt Hintergründe und Sichtweisen über den Niedergang der DDR in Plauen. Durch den Wahlbetrug im Frühjahr 1989 und die große Flüchtlingswelle im Sommer des Jahres spitzte sich die Situation mehr und mehr zu. Die aus Prag kommenden Flüchtlingszüge wurden über das Gebiet der DDR geleitet und passierten alle Plauen. In den Zügen befanden sich auch Bürger der Stadt. Die Stimmung in der Bevölkerung war von Umbruch und Veränderung geprägt. Jörg Schneider verfasste damals den Aufruf zu einer Protestdemonstration in Plauen. Tausende folgten dem Aufruf und versammelten sich am 7. Oktober am Tunnel. Die Situation schien zu eskalieren, denn die Staatsmacht war gewaltbereit. Auch willkürliche Verhaftungen am Abend des 7. Oktober konnten den Mut der Menschen nicht brechen. Der Niedergang des DDR-Regimes war besiegelt. Plauen geht mit dem Datum 7. Oktober 1989 in die Geschichtsbücher ein.