Als die Währungsunion zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland in Kraft trat, nutzten das westdeutsche Markteroberer aus und teilten sich diesen unverhofften Markt von 17 Millionen neuen Käufern unter sich auf. Mit glitzernden Verpackungen, verführerischen Lockangeboten und kleinen Geschenken versuchten sie, sich durch schnelle Verträge Marktanteile auch langfristig zu sichern. Eindringliche Appelle vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker bis hin zum Finanzminister Theo Waigel, nicht nur zu kaufen, sondern auch zu investieren, ignorierten sie.