1964 gelingt acht Gymnasiasten die spektakuläre Flucht von Ost- nach West-Berlin. In einem Zeitraum von drei Wochen springen sie aus einem Versteck unmittelbar hinter dem Bahnhof Friedrichstraße auf den Moskau-Paris-Express auf. Die Sache fliegt auf, als einer der Pennäler beim Aufspringen stolpert und sich verletzt. Aus Angst vor Entdeckung springt er eine sieben Meter hohe Mauer hinunter und bricht sich beide Beine. Die Folgen: Stasiverhöre und Haft. Durch einen Zufall finden alle 36 Jahre später wieder zueinander – diejenigen, deren Flucht geglückt ist und diejenigen, die im Osten zurückblieben.