Roman Grafe verfilmte wesentliche Teile der Chronik „Die Grenze durch Deutschland“. Im Mittelpunkt stehen der Grenzort Probstzella in Thüringen und seine Bewohner, die vom Frühjahr 1952 erzählen, als die ersten Sperranlagen an der DDR-Grenze errichtet und mehr als 8.000 Menschen als „feindliche Elemente“ in Nacht- und Nebelaktionen ausgesiedelt wurden. Es werden die politischen Hintergründe des Grenzregimes und die SED-Propaganda, die die Ursachen für die Massenflucht leugnete, gezeigt. Der Film thematisiert die verzweifelten Versuche der Menschen, die DDR-Westgrenze zu überwinden. Der Zuschauer erfährt auch, was aus Tätern und Opfern nach dem Mauerfall geworden ist.