Ihre Freiheitsliebe hat sie im Sommer 1961 wegen „Hetze“ ins DDR-Zuchthaus gebracht. Im Westen treffen die freigekauften Freunde später wieder aufeinander. Manfred überredet Lutz, ihn als Fluchthelfer zu unterstützen. In einer lebensgefährlichen Aktion bauen sie einen „Todesautomaten“ ab, um ihn der Öffentlichkeit zu präsentieren. Doch die Bundesrepublik will das politische Tauwetter nicht gefährden. In seinem Zorn setzt „Manne“ an der Grenze ein letztes Zeichen. „Die Todesautomatik“ schildert das Leben des Flüchtlingshelfers Michael Gartenschläger, einem politischen Häftling in der DDR und einem Fluchthelfer. Er wurde durch ein Spezialkommando des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) beim Versuch, eine Selbstschussanlage an der Grenze abzumontieren, am 30. April 1976 gezielt erschossen.