Bis ins Mark erschüttern die fünf Schicksale von inhaftierten DDR-Bürgern, die außergewöhnlich offen von ihrem Kampf mit dem Regime und den erschreckenden Bedingungen der Haft und den Verhörmethoden berichten. So werden in diesem sensiblen Dokumentarfilm, der ganz nah an seinen Zeitzeugen bleibt, offene Wunden und seelische Verletzungen ans Licht gebracht, die allen ein normales, angstfreies Leben unmöglich machen. Fünf einzigartige Facetten eines Alltages von Folter, Grausamkeiten und Verletzungen der Menschenwürde, in einem denkwürdigen filmischen Beitrag, der nicht richten, provozieren und aufklären will, sondern im besten Sinne ein wichtiges Kapitel deutscher Geschichte dokumentiert und näherbringt.