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Liebe Festivalbesucherinnen und Festivalbesucher!

Auch 30 Jahre nach dem Fall der Mauer darf die Zeit des Kalten Krieges und der Teilung Deutschlands nicht in Vergessenheit geraten. Die Kenntnis der Geschichte ist eine Voraussetzung dafür, dass sie sich nicht wiederholt. Die Mechanismen der SED-Diktatur zu entschlüsseln und den Machtappa­rat der Stasi aufzudecken, ist ebenso wichtig wie die Erinnerung an die ver­zweifelten Versuche, diesem System zu entkommen oder ihm etwas ent­gegenzusetzen. Als Beispiel sei hier nur der unglaubliche Mut der De­monstranten in Plauen am 7. Oktober 1989 genannt.

Dokumentar- und Spielfilme eignen sich besonders gut dazu, gerade auch jüngere Menschen zu erreichen. Die beiden Partnerstädte Hof und Plauen haben sich vor zehn Jahren dazu entschlossen, gemeinsam ein Filmfestival zu veranstalten, das sich mit den Themen Kalter Krieg, Mauerbau, Teilung, Friedliche Revolution und Deutsche Einheit befasst und die Begegnung mit Zeitzeugen ermöglicht. Die Deutsch-Deutschen Filmtage halten die Erinne­rung an die Ereignisse in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wach und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur historisch-politischen Bildung in unserem Land.

Diesem Engagement gilt Dank und Anerkennung!
Den 10. Filmtagen einen gelungenen Verlauf!

Dr. Markus Söder
Ministerpräsident des Freistaates Bayern

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