Geboren 1955 – erschossen 1966

DOKUMENTARFILM (2001, 44 Min.)
Regie: Simone Warias, Friedrich Herkt
Produktion: Vidicon, Berlin
13. November 2012

Capitol Kino / Plauen

13. November 2012

Capitol Kino / Plauen

© BStA . Harald Schmitt . 3-3e
14. März 1966. Im Ostteil Berlins kommen zwei Kinder auf tragische Weise ums Leben. Eines von ihnen ist der zehnjährige Jörg Hartmann. Er sei ertrunken – so die offizielle Version der DDR-Behörden. Doch in Wirklichkeit wurde der Junge und sein Freund Lothar Schleusener in Berlin-Treptow von DDR-Grenzposten erschossen. Für die Tat wurden die Schützen belobigt. Dabei war es selbst nach NVA-Dienstvorschriften verboten, auf Kinder zu schießen. 31 Jahre später wird einer der Mauerschützen zu einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung verurteilt, wegen Totschlags im minderschweren Fall. Die Angehörigen von Jörg Hartmann erfahren erstmals während der Prozesstage, was im März 1966 wirklich geschah.

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Alfred Eiber
Plauen
Zeitzeuge
Christine Kabisch
Hof
damalige Regieassistentin