Nach dem Tod der Großmutter kommen Mutter und Tochter nach Jahren wieder zusammen und sprechen erstmals über die frühe Kindheit der Tochter in einer Wochenkrippe. Wochenkrippen und Wochenheime waren in der DDR übliche Einrichtungen, in denen Kinder von der sechsten Woche an bis zum sechsten Lebensjahr die gesamte Woche abgegeben werden konnten und nur am Wochenende von den Eltern abgeholt wurden.
Die DDR ermöglichte so die „Gleichberechtigung“ der Frauen, die neben Kindern und Haushalt auch einen Beruf ausüben sollten. Dieses Kapitel der DDR-Geschichte wird erst jetzt langsam aufgearbeitet. Dieser Film ist ein Anfang. Er wurde im Rahmen der 56. Internationalen Hofer Filmtage 2022 uraufgeführt.