Nach dem Zusammenbruch des Sozialismus in der DDR konnte es Jürgen Schütze, ehemals Leiter eines HO-Ladens, nicht erwarten, sein eigener Chef zu werden. Gemeinsam mit seiner Frau Karin träumt er von einem marktwirtschaftlich geführten Laden. Der Filmemacher Wolfgang Ettlich beobachtete Jürgen Schütze in Zschopau bei seinen Bemühungen, von der Planwirtschaft in die marktwirtschaftliche Zukunft zu wechseln, mit der Kamera. Bemühungen, die mit Hilfe seiner resoluten Frau, mit Augenmaß, Beharrlichkeit und großem Einsatz zum Erfolg geführt haben. Ein Zeitdokument deutsch-deutscher Geschichte, das den Wandel und die Probleme der Menschen in den neuen Bundesländern aus einer sehr persönlichen Sicht zeigt.